Etzel

Die Ortschaft Etzel hat eine Gesamtfläche von 1.553 ha. Das überwiegend landwirtschaftlich geprägte Dorf hebt sich von den umliegenden Ortschaften durch seine “kuppige Kieslandschaft“ ab. Hier sind Sandboden, Marsch- und Moorweiden und -wiesen vorzufinden.


Die erste Besiedlung erfolgte schon in der Steinzeit. Im Ortsteil Stapelstein befindet sich als Zeuge grauer Vorzeit ein Hünengrab (2.000 v. Chr). Im westlich von Etzel gelegenen “HiIl'gen Moor“ ist der Fundort einer Moorleiche. Das Alter der Moorleiche wird auf zweitausend Jahre geschätzt. 


Im 14. und 15. Jh. regierte in Etzel die Häuptlingsfamilie Inema (ihr Stammhaus war ein Steinhaus nordöstlich der Kirche).


Am Nordausgang des Dorfes befindet sich die im 14 Jh. auf einer Wurt aus Backstein und Muschelkalk erbaute St. Martinus-Kirche mit dem einzigartigen Glockenturm aus dem Jahre 1666.


Etzel ist der Geburtsort eines der berühmtesten Ostfriesen: Albertus Seba, der von 1665 - 1736 lebte, war Apotheker und weltweit bekannter Naturforscher.

 
Die ländliche Umgebung ist für Fahrradtouren und unserem Heimatsport “Boßeln“ bestens geeignet. Zwei Fischteiche laden zum Angeln und Entspannen ein. Außerdem stehen zwei Gaststätten und mehrere Privatunterkünfte zur Verfügung.


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