Horsten

Im Grenzbereich der Marsch und der Geest Oldenburgs und Ostfrieslands auf einem Sandrücken gelegen, ist Horsten eine bedeutsame Siedlung im Friedeburger Raum. Die älteste Nachricht über Horsten stammt aus dem Jahre 1134. Funde und der im Wappen der Ortschaft Horsten verewigte Sonnenstein belegen eine noch frühere Besiedlung.

 

Markanter Punkt in der Dorfmitte ist die Mauritius-Kirche mit dem sich anschließenden Dorfplatz. Die Kirche wurde im gotischen Stil Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut. In der Kirche befindet sich kunstgeschichtlich interessantes Altargerät aus dem 17. Jahrhundert.

 

Die 1838 erbaute Windmühle, ein Gallerieholländer, in Horsten ist heute das einzige funktionsfähige Gebäude dieser Art in der Gemeinde Friedeburg.

 

1963 fand man am Nordrand des Ortes einen 1,1 m hohen Findling auf dessen flacher Unterseite 17 konzentrische Kreise eingemeißelt wurde; es handelt sich um den Sonnenstein von Horsten, wahrscheinlich aus der jüngeren Bronzezeit (1100 bis 700 v. Chr.).

 

Horsten ist heute mit rd. 2100 Einwohnern und Einwohnerinnen auf einer Fläche von 1.770 ha die zweitgrößte Ortschaft in der Gemeinde Friedeburg. Das Dorfbild wird überwiegend durch Einfamilienhäuser mit ihren gepflegten Vorgärten geprägt.  

 
Die landschaftlich schöne Umgebung von Horsten, so u.a. die “Horster Schweiz“, laden Urlauber und Einheimische zum Wandern und Radfahren ein.


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